Weihnachten 2019 steht in den Startlöchern und Sie sind sich immer noch uneinig was Sie ihrem Enkel, Sohn oder Bruder schenken sollen? Wie wäre es denn mit einem neuen Gaming-PC oder neuen PC-Komponenten um den alten aufzuwerten? Das Jahr 2019 ist das Jahr der Gamer. Es kamen viele neue Game-Hits neu dazu, aber es kamen auch viele alte Spieleklassiker wieder zurück. Wie beispielsweise im September mit dem Spieleklassiker World of Warcraft: Classic. Die Systemanforderungen an die Hardware steigen mit immenser Geschwindigkeit um aktuelle Spiele in guter Qualität spielen zu können.

 

Aber was gibt es nun an Möglichkeiten an Geschenkideen für Gamer? Als Laie sieht man meist den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. Es gibt auf unzähligen Onlineshops massenhaft Gaming-PC Angebote, aber letztendlich weiß man gar nicht was überhaupt für welches Spiel oder welchen Zweck heutzutage notwendig ist.

 

Auf was sollte ich beim Kauf also Wert legen?

  • Grafikkarte: Die Grafikkarte stellt für einen Gaming-PC die wichtigste Komponente dar. Es kommt bei der Grafikkarte auf die verbauten Rechenkerne (Cores), Speichergröße und Anschlüsse an, wenn Sie auf ein flüssiges Gameplay, hohe Frameraten und beeindruckende Effekte Wert legen.
  • Hauptprozessor (CPU): Die CPU ist das Gehirn in dem ganzen Zusammenspiel zwischen Grafikkarte, Mainboard, Festplatte und Arbeitsspeicher. Sie sollten bei dem Kauf einzelner Komponenten darauf achten, dass Grafikkarte und CPU in etwa auf dem gleichen Performance-Level spielen, ansonsten bremst beispielsweise eine schwache CPU Ihre Performance-starke Grafikkarte aus. Oder eben auch umgekehrt. Enthusiastische Gamer greifen heutzutage meist auf Quad-Core-Prozessoren zu, wobei richtige Profi-Gamer dann sogar schon auf Octa-Core-Prozessoren wie dem Intel I9 zurückgreifen.
  • Arbeitsspeicher (RAM): Die meisten denken bei dem Kauf von RAM, dass es hier nach dem Motto "Viel hilf viel", dabei geht es bei RAM viel mehr um die Taktrate als um die Speichergröße. Ein durchschnittlicher Gamer greift daher auf 16 GByte Arbeitsspeicher mit etwa einer Taktrate ab 3000 MHz zurück.
  • Festplatte: Eine handelsübliche Festplatte (HDD) stellt heutzutage ebenfalls einen Flaschenhals dar. SSD-Speicher ist heutzutage sehr erschwinglich und bringt dem Gaming-PC einen ernornem Geschwindigskeitsboost beispielsweise bei dem installieren von Software, öffnen von Spielen oder Programmen oder dem übertragen von Dateien.
  • Mainboard: Das Mainboard oder auch Motherboard genannt, ist das Kernstück eines PCs. Auf ihm werden die ganzen zuvor erwähnten Komponenten miteinander vereint. Es bestimmt außerdem, welche CPU verbaut werden kann, da es für jeden Hersteller unterschiedliche CPU-Sockel gibt. Sie sollten also bei dem Kauf eines Motherboards darauf achten, dass Ihre CPU mit dem Board kompatibel ist. Der Chipsatz auf dem jeweiligen Board bestimmt außerdem wie weit Sie die CPU übertakten können. Darum sollten auch Gamer nicht an einem guten Mainboard sparen.

Jetzt haben Sie zumindest schon einmal einen kleinen Einblick darüber bekommen, auf welche Komponenten es bei dem Kauf von PC-Hardware ankommt. Sollten Sie weitere Fragen rund um PC-Hardware haben, so berate ich Sie gerne.